Der Deutsche Pflegerat hat sich Ziele gesetzt, an deren Realisierung er arbeitet:

Reform Pflege- und Hebammenausbildung

Selbstverwaltung

  • Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung entsprechend dem Pflegeberufegesetz und Ausbau der akademischen Pflege
  • Unterstützung der Akademisierung
  • Leistungsrecht: stimmberechtige Beteiligung der Berufsorganisationen der Pflege und des Hebammenwesens in der Selbstverwaltung und im Leistungsrecht.
  • Berufsrecht: Einrichtung von Pflegekammern in allen Bundesländern und der Bundespflegekammer

Ausbildungskapazitäten/-finanzierung

Personalbemessung und Finanzierung Personalkosten

  • Erhöhung der Ausbildungskapazitäten und Sicherstellung einer auskömmlichen Ausbildungsfinanzierung.
  • Gesetzliche Festlegung einer am Pflege- und Versorgungsbedarf ermittelten verbindlichen Personalausstattung für Pflege und Geburtshilfe.

Pflegebedürftigkeitsbegriff

Schnittstellen zwischen den Sozialgesetzbüchern

  • Etablierung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes, Feststellung des Unterstützungsbedarfes und Gestaltung der finanzierten Leistungen.
  • Zusammenführung gesetzlicher Regelungen in den Sozialgesetzbüchern zur Überwindung von Schnittstellen.

Chief Government Nurse im BMG

Gesundheit & Soziales

  • Chief Government Nurse“ (Pflegereferent/in mit pflegewissenschaftlicher Qualifikation) im Bundesministerium für Gesundheit.
  • Stärkere Berücksichtigung von Zusammenhängen zwischen Gesundheit und sozialen Faktoren durch entsprechende Leistungen (z.B. Beratung und Patientenedukation, Kindergesundheit durch School Nurses, Ausbau ambulanter psychiatrischer Pflege).

Präventionsgesetz

Förderung Pflege- und Hebammenwissenschaft und -forschung

  • Gesetzgebung auf Bundesebene zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention.
  • Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Sicherstellung einer gesundheitsschützenden und –fördernden Arbeitsumgebung für Pflegende und Hebammen durch Gesetz.
  • Auf- und Ausbau von postgraduierten Studienmöglichkeiten insbesondere Promotionen zur Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Ausweitung der Finanzierung von Pflege- und Hebammenforschung.

Gesundheitspersonalstatistik

  • Weiterentwicklung der bestehenden Gesundheitspersonalstatistik zu einer bundeseinheitlichen, aussagekräftigen Statistik.